Kommunalpolitischer Stammtisch

In der Regel jeden Dienstag vor Gemeinderatsterminen

19:00 Uhr, i.d.R. Schienhammer Nebenraum rechts hinter Eingang, Martinsried

Unsere Stammtischtreffen sind in der Regel öffentlich.
In der ersten halben Stunde stehen wir jeweils Bürgerfragen Rede und Antwort.

Wir diskutieren vor allem aktuelle Gemeindepolitik. Aktueller Termin und Ort auf der Hauptseite.

 


Kiesabbau im Würmtal

Es regt sich massiver Widerstand gegen weiteren Kiesabbau. Nicht nur im Forst Kasten soll es immer weiter gehen, nein, jetzt will die Firma Glück den Wald nach Germering unter die Kreissäge nehmen. Und das, nachdem direkt neben Martinsried eine weitere Grube kürzlich aufgemacht wurde und auch das Wäldchen neben der Kompostierungsanlage nun auch fallen soll.

Hier alles Wissenswerte

Wenn Sie aktiv werden wollen: www.wald-neuried-erhalten.de

 

AKTION: Hambacher Buche zieht am 7.7.2019 in den Forst Kasten (11 Uhr). Näheres hier


Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge"

Stoppen wir das Artensterben!

Die Eintragungsfrist für das von der ÖDP initiierte Volksbegehren gegen das Artensterben ist abgelaufen. Es haben sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rathäusern eingetragen. Jetzt kommt es zu einer ggf. überarbeiteten Übernahme des Gesetzentwurfs oder zu einem Volksentscheid. Weitere Infos    Hier weiterlesen ...


Aktuelles aus dem Gemeinderat

13.2.2019

Gewerbebau am Wall in Martinsried:

Baurecht für Gewerbebau verdoppeln? Oder lieber eine Lärmschutzwand für die Einschleifung der Westumfahrung in die Fraunhoferstraße? Ersteres war vom Bauausschuss faktisch schon beschlossen, aber der Gemeinderat hat jetzt erst mal vertagt, bis die verschiedenen Optionen für Lärmschutzmaßnahmen geklärt sind und die Anwohner beteiligt worden sind  weiterlesen….


13.2.2019

Verkehrsgutachten zum Flächennutzungsplan:

War von verschiedenen Einwendern, auch Behörden – gefordert worden. Dank einer Anfrage von Herrn Cebulla bei der Bürgerversammlung im November lagen jetzt mehrere Angebote vor. Wir waren am Ende mit dem Verwaltungsvorschlag einverstanden, obwohl das  kein großer Wurf werden wird      weiterlesen….


13.2.2019

Gräfelfing lässt sich die Ostumfahrung („Entlastungsstraße“) vom Landkreis bezahlen!

Was bedeutet das fürs Würmtal und für Planegg? Jedenfalls ignoriert die Gemeinde damit ihren eigenen Bürgerentscheid und setzt der Nachbargemeinde Planegg einen satten Verkehrsdruck vor die Tür      weiterlesen….


17.5.2018

Westumfahrung Martinsried:

Die Vorstellung begleitender Untersuchungen in der Gemeinderatssitzung am 17.5. war dürftig, der dem Gremium abverlangte Grundsatzbeschluss aber weitreichend. Umfangreiche Unterlagen zu Verkehrsprognose, diverse Lärmgutachten, Ausgestaltung der Knotenpunkte, Radwegführung wurden erst eine Woche vor der Sitzung verteilt bzw. zugänglich, obwohl die beauftragten Büros die Arbeit zum Teil schon im letzten Jahr abgegeben hatten. Die Beschlussfassung und die Beschlusslage sind jetzt entsprechend chaotisch. So stellt man keine Weichen für die Mobilitätsstruktur der Zukunft!             weiterlesen…

 


17.5.2018

Dritte Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan (FNP):

Kaum eine Einsicht ist erkennbar, dass das im FNP angelegte Wachstum mit den Leitlinien des Bürgergutachtens nichts mehr zu tun hat. Wir konnten lediglich erreichen, dass eine Hälfte des Wohngebiets "Am Grund" nur als Vorbehaltsfläche ausgewiesen wird. Als Erfolg ist es schon zu verbuchen, dass unser Antrag, dass und wie überhaupt die Einwohner Planeggs gezählt werden (welche Zahlen als Grundlage gelten sollen, weil die verschiedenen Quellen sehr unterschiedliche Angaben machen!) einstimmig angenommen wurde. Aber eine zahlenmäßige Angabe, ab wann die weitere Entwicklung von Wohngebieten zu begrenzen ist fand keine Mehrheit. Ob es richtig war, den Wall in der Martinsrieder Ortsmitte als Grünfläche zu belassen ist fraglich, immerhin begrenzt das die Verdichtung.                  weiterlesen...


30.4.2018

Kopfsteinpflaster auf der Großhaderner Straße (UNI) wird teilweise entfernt:

Bei einem Ortstermin mit dem Liegenschaftsamt der LMU wurde vereinbart, dass die lange Strecke im Westen des Uni-Geländes mit Abschluss der Bauarbeiten an der neuen Mensa mit gesägten Platten belegt wird. Wir haben zugestanden, dass auf den Seitenstreifen vom Zentrum Richtung Westen auf einen Ersatz des Kopfsteinpflasters verzichtet werden kann. Richtung Osten zum "Am Klopferspitz" möchte die LMU auf einen konkreten Anlass warten - den werden wir zu liefern versuchen. Bezüglich der unsinnigen Regenwasserrinnen im Norden des jetzigen Gebäude steht die Zusage, dass beim Weiterbau auch diese Situation behoben wird, vermutlich Gitter aufgebracht werden. Zugesagt ist zudem, künftig die lokalen Radexperten (Gemeindeverwaltung, Mobilitätsbeauftragter, ADFC) bereits bei der Planung mit einzubeziehen.


26.4.2018

Zweite Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan (FNP):

4 Wochen Aufschub konnten wir immerhin durchsetzen. 70 Bürger in der Gemeinderatssitzung und ihre ablehnende Haltung haben sichtlich Eindruck hinterlassen                 weiterlesen...


22.3.2018

Erste Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan (FNP):

Freie Wähler und SPD setzen sich über Bürgergutachten und Leitlinien hinweg und stimmen für eine umfängliche Baulandneuausweisung an der Münchner Straße                 weiterlesen...


Veranstaltung zum Flächennutzungsplan

INFO-Veranstaltung zum Flächennutzungsplan bzw. Siedlungspolitik in Planegg:

Am Montag, 22.10.2018, hat Dieter Kubisch vom Bund Naturschutz München referiert und mit uns diskutiert.

Die Vortragsfolien der Grünen Gruppe 21 hier zum download, die Folien von Dieter Kubisch hier zum download.

Die Stellungnahme des Bund Naturschutz zum Flächennutzungsplan hier zum download.

 

Das Bürgergutachten von 2015 spricht sich für ein nur sehr moderates Einwohnerwachstum von 0,5 bis 0,7% aus. Das ergäbe sich durch Nachverdichtung ganz von alleine. Nichtsdestotrotz legt die Verwaltung einen Flächennutzungsplan vor, der zahlreiche Bauvorhaben vorsieht, auch an Stellen, wo derzeit noch kein Baurecht besteht, u.a. mehrere Hektar Neuausweisung im Grund. Dies halten wir für eine grobe Missachtung des dokumentierten Bürgerwillens.

Auf der anderen Seite ist unbestritten, dass die Miet- und Immobilienpreise für die Meisten in unerreichbare Höhen davongaloppieren. Aber wie dieser Entwicklung Einhalt gebieten? Sollen wir aber deshalb den Bürgerwillen ignorieren? Brauchen wir ein neues Bürgergutachten? Können wir die Mietpreisspirale durch beherzten Wohnungsneubau durchbrechen? Sollen wir Freiflächen opfern? Wie müsste eine Gesetzgebung und Siedlungspolitik aussehen, die ein einigermaßen finanzierbares Wohnen für Alle garantiert? Was davon können oder sollten wir in Planegg tun?

 

Einen Überblick über unsere Versuche, das Schlimmste zu verhindern finden Sie hier.

Hier finden Sie etwas mehr Info zum Flächennutzungsplan: www.planegg.de/flaechennutzungsplan