Forum Erdbeckenspeicher Gräfelfing

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Um was es geht hier in aller Kürze:

Ziel: Nachhaltige und lokale Nutzung verschiedenster Wärmequellen

Wärme, die nicht aus fossilen Energiequellen gewonnen wird, entsteht häufig zu einem Zeitpunkt, an dem sie nicht unmittelbar verwertet werden kann. weiterlesen...

Die Idee: Einrichtung eines zentralen Wärmespeichers für das Würmtal in der gerade entstehenden Kiesgrube westlich von Martinsried, um Abwärme aus den umliegenden Gewerbegebieten in Lochham, Gräfelfing, Steinkirchen und Martinsried sowie aus der geplanten Geothermieanlage (Gräfelfing), dem geplanten Solarfeld (Planegg) und möglichen Blockheizkraftwerken oder Biomasseheizkraftwerken mit optimalen Ausbeuten verwerten zu können. Um die Machbarkeit dieser Idee untersuchen zu können, soll die Wiederverfüllverpflichtung solange aufgeschoben werden.

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Auch im Gemeinderatsantrag vom 11. Mai 2020 sind die wesentlichen derzeit bekannten Fakten aufgeführt (hier download).


Kommentare: 5
  • #5

    Raymund Messmer (Dienstag, 07 Juli 2020 17:24)

    Die Idee ist faszinierend, aber trotzdem müssen wir die Ergebnisse von Voruntersuchung und Machbarkeitsstudie abwarten. Denn für mich ist sowohl bei der Einspeisung der Energie als auch bei der Abgabe noch längst nicht alles klar: Wo kommt genügend Energie im Sommer her bzw. wie groß kann/muss der Erdbeckenspeicher dimensioniert sein? Wie viele Abnehmer für die gespeicherte Energie gibt es im machbaren Umkreis? Welche Kapazität errechnet sich daraus für den Speicher? Passen die beiden Berechnungen für Input und Output zusammen?
    Hoffentlich werden diese (und andere) Fragen zügig gestellt (Voruntersuchung) und geklärt (Machbarkeitsstudie).

  • #4

    Lotar Krahmer (Montag, 15 Juni 2020 19:36)

    Weiterführende Informationen über Prinzipien der Erdbeckenspeicher und über andere existierende und geplante Projekte findet Ihr hier:
    http://www.saisonalspeicher.de/

  • #3

    Lotar Krahmer (Dienstag, 09 Juni 2020 22:01)

    Ist eigentlich angedacht (evtl. in einer späteren Ausbaustufe des Netzes), auch Privathaushalte einzubinden, um deren solaren Wärmeüberschuss vom Sommer nutzbar zu machen? Gibt es für kleine Anlagen schon geeignete Übergabestationen für beide Transportrichtungen, Abrechnungssysteme etc?

  • #2

    Werner Strobl (Sonntag, 07 Juni 2020 17:32)

    Eine tolle Idee, die wenn verwirklicht, eine ökologische Investition in die Zukunft sein wird.
    Sehr wichtig ist hier auch die Bürgerbeteiligung. Erst die benötigten Infos, etc. und in Form von Bürgerbeteiligung, dann kann man sich mit diesem Projekt noch besser identifizieren.

  • #1

    Herbert Stepp (Sonntag, 31 Mai 2020 16:41)

    Bisher ist noch kein Gesichtspunkt aufgetaucht, an dem das Projekt scheitern könnte. Es ist eine große und einmalige Gelegenheit, den Wärmebedarf unserer Gemeinden CO2-frei zu decken. Unsere Familie hat seit 20 Jahren eine Solarwärmeanlage auf dem Dach - auch mit Heizungsunterstützung. Trotzdem reichts im Winter nicht. Unsern Gasverbrauch konnten wir trotzdem von über 2000 m³ pro Jahr auf 500 bis 700 m³ reduzieren. Mit dem Erdbeckenspeicher und Solarkollektorfeld kommen wir auf NULL - für Alle. Wir müssen uns nur überlegen, wo wir die Solarkollektoren aufstellen wollen und wie sie eingegrünt werden müssen.