Nachhaltige Wärmeversorgung fürs Würmtal! (Januar 2020)
Martinsrieder Kiesgrube als Wärmespeicher nutzen!
Im Sommer mit Solarwärme auffüllen, im Winter über Nahwärmenetz verteilen
Aber nicht mit Planegg!
Am 29.10.2020 entschied der Gemeinderat mit 7:16 Stimmen, sich aus dem Projekt zurückzuziehen.
Eine herber Rückschlag für die Bestrebungen der Gemeinde, klimaneutral zu werden. Dem Artikel aus dem Münchner Merkur ist wenig hinzuzufügen, hier runterladen.
Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge"
Stoppen wir das Artensterben!
Die Eintragungsfrist für das von der ÖDP initiierte Volksbegehren gegen das Artensterben ist abgelaufen. Es haben sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rathäusern eingetragen. Jetzt kommt es zu einer ggf. überarbeiteten Übernahme des Gesetzentwurfs oder zu einem Volksentscheid. Weitere Infos Hier weiterlesen ...
5.3.2020
Flächennutzungsplan:
Nun ist er beschlossen - und am Ende kann man doch ganz zufrieden sein: 1. die Wohnbebauung im Grund ist ganz vom Tisch! 2. der Waldrand südlich der MPI bleibt verschont! 3. Es bleibt durchgängiges Grün zwischen Martinsrieder Wohnbebauung und Uni! 4. Wohngebiet am nördlichen Ende der Lena-Christ-Straße ist als Vorbehaltsgebiet abgestuft! 5. Der Martinsrieder Wall bleibt weitgehend unbebaut! 6. Einwohnermonitoring wird ab 2017 gezählt auf Basis der Zahlen im Einwohnermelderegister! Wermutstropfen: 1. Viel zu massiver Gewerbebau am westlichen Wallende und anschließender Gewerbegebietsstreifen konnten nicht verhindert werden (die grüne Gruppe 21 hat hier per Protokollnotiz angekündigt, einen entsprechenden Bebauungsplan abzulehnen) 2. punktuelle Bebauung am Würmufer und zwischen Uni und Großhadern weiterhin möglich 3. Nördlich der jetzigen Unibebauung kann jetzt auch Gewerbe mit geplant werden.
13.2.2019
Gewerbebau am Wall in Martinsried:
Baurecht für Gewerbebau verdoppeln? Oder lieber eine Lärmschutzwand für die Einschleifung der Westumfahrung in die Fraunhoferstraße? Ersteres war vom Bauausschuss faktisch schon beschlossen, aber der Gemeinderat hat jetzt erst mal vertagt, bis die verschiedenen Optionen für Lärmschutzmaßnahmen geklärt sind und die Anwohner beteiligt worden sind weiterlesen….
13.2.2019
Verkehrsgutachten zum Flächennutzungsplan:
War von verschiedenen Einwendern, auch Behörden – gefordert worden. Dank einer Anfrage von Herrn Cebulla bei der Bürgerversammlung im November lagen jetzt mehrere Angebote vor. Wir waren am Ende mit dem Verwaltungsvorschlag einverstanden, obwohl das kein großer Wurf werden wird weiterlesen….
13.2.2019
Gräfelfing lässt sich die Ostumfahrung („Entlastungsstraße“) vom Landkreis bezahlen!
Was bedeutet das fürs Würmtal und für Planegg? Jedenfalls ignoriert die Gemeinde damit ihren eigenen Bürgerentscheid und setzt der Nachbargemeinde Planegg einen satten Verkehrsdruck vor die Tür weiterlesen….
17.5.2018
Westumfahrung Martinsried:
Die Vorstellung begleitender Untersuchungen in der Gemeinderatssitzung am 17.5. war dürftig, der dem Gremium abverlangte Grundsatzbeschluss aber weitreichend. Umfangreiche Unterlagen zu Verkehrsprognose, diverse Lärmgutachten, Ausgestaltung der Knotenpunkte, Radwegführung wurden erst eine Woche vor der Sitzung verteilt bzw. zugänglich, obwohl die beauftragten Büros die Arbeit zum Teil schon im letzten Jahr abgegeben hatten. Die Beschlussfassung und die Beschlusslage sind jetzt entsprechend chaotisch. So stellt man keine Weichen für die Mobilitätsstruktur der Zukunft! weiterlesen…
17.5.2018
Dritte Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan (FNP):
Kaum eine Einsicht ist erkennbar, dass das im FNP angelegte Wachstum mit den Leitlinien des Bürgergutachtens nichts mehr zu tun hat. Wir konnten lediglich erreichen, dass eine Hälfte des Wohngebiets "Am Grund" nur als Vorbehaltsfläche ausgewiesen wird. Als Erfolg ist es schon zu verbuchen, dass unser Antrag, dass und wie überhaupt die Einwohner Planeggs gezählt werden (welche Zahlen als Grundlage gelten sollen, weil die verschiedenen Quellen sehr unterschiedliche Angaben machen!) einstimmig angenommen wurde. Aber eine zahlenmäßige Angabe, ab wann die weitere Entwicklung von Wohngebieten zu begrenzen ist fand keine Mehrheit. Ob es richtig war, den Wall in der Martinsrieder Ortsmitte als Grünfläche zu belassen ist fraglich, immerhin begrenzt das die Verdichtung. weiterlesen...
30.4.2018
Kopfsteinpflaster auf der Großhaderner Straße (UNI) wird teilweise entfernt:
Bei einem Ortstermin mit dem Liegenschaftsamt der LMU wurde vereinbart, dass die lange Strecke im Westen des Uni-Geländes mit Abschluss der Bauarbeiten an der neuen Mensa mit gesägten Platten belegt wird. Wir haben zugestanden, dass auf den Seitenstreifen vom Zentrum Richtung Westen auf einen Ersatz des Kopfsteinpflasters verzichtet werden kann. Richtung Osten zum "Am Klopferspitz" möchte die LMU auf einen konkreten Anlass warten - den werden wir zu liefern versuchen. Bezüglich der unsinnigen Regenwasserrinnen im Norden des jetzigen Gebäude steht die Zusage, dass beim Weiterbau auch diese Situation behoben wird, vermutlich Gitter aufgebracht werden. Zugesagt ist zudem, künftig die lokalen Radexperten (Gemeindeverwaltung, Mobilitätsbeauftragter, ADFC) bereits bei der Planung mit einzubeziehen.
26.4.2018
Zweite Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan (FNP):
4 Wochen Aufschub konnten wir immerhin durchsetzen. 70 Bürger in der Gemeinderatssitzung und ihre ablehnende Haltung haben sichtlich Eindruck hinterlassen weiterlesen...
22.3.2018
Erste Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan (FNP):
Freie Wähler und SPD setzen sich über Bürgergutachten und Leitlinien hinweg und stimmen für eine umfängliche Baulandneuausweisung an der Münchner Straße weiterlesen...
INFO-Veranstaltung zum Flächennutzungsplan bzw. Siedlungspolitik in Planegg:
Am Montag, 22.10.2018, hat Dieter Kubisch vom Bund Naturschutz München referiert und mit uns diskutiert.
Die Vortragsfolien der Grünen Gruppe 21 hier zum download, die Folien von Dieter Kubisch hier zum download.
Die Stellungnahme des Bund Naturschutz zum Flächennutzungsplan hier zum download.
Das Bürgergutachten von 2015 spricht sich für ein nur sehr moderates Einwohnerwachstum von 0,5 bis 0,7% aus. Das ergäbe sich durch Nachverdichtung ganz von alleine. Nichtsdestotrotz legt die Verwaltung einen Flächennutzungsplan vor, der zahlreiche Bauvorhaben vorsieht, auch an Stellen, wo derzeit noch kein Baurecht besteht, u.a. mehrere Hektar Neuausweisung im Grund. Dies halten wir für eine grobe Missachtung des dokumentierten Bürgerwillens.
Auf der anderen Seite ist unbestritten, dass die Miet- und Immobilienpreise für die Meisten in unerreichbare Höhen davongaloppieren. Aber wie dieser Entwicklung Einhalt gebieten? Sollen wir aber deshalb den Bürgerwillen ignorieren? Brauchen wir ein neues Bürgergutachten? Können wir die Mietpreisspirale durch beherzten Wohnungsneubau durchbrechen? Sollen wir Freiflächen opfern? Wie müsste eine Gesetzgebung und Siedlungspolitik aussehen, die ein einigermaßen finanzierbares Wohnen für Alle garantiert? Was davon können oder sollten wir in Planegg tun?
Einen Überblick über unsere Versuche, das Schlimmste zu verhindern finden Sie hier.
Hier finden Sie etwas mehr Info zum Flächennutzungsplan: www.planegg.de/flaechennutzungsplan
Gewerbegebietserweiterung Steinkirchen (04.12.2021):
Danke für die Teilnahme an der Demo am Freitag 3.12. vor dem Planegger Rathaus!
Hier MM-Bericht (pdf-download)
Es gelang, den Aufstellungsbeschluss des Ausschusses zugunsten einer erneuten Beschlussfassung (nach ausführlicher öffentlicher Diskussion, hätten wir gedacht)
aufzuheben. Das Planegger Rathaus hat dazu aber eiligst eine Sondersitzung bereits für den 6.12. anberaumt. Was ist da im Busch??
Alles, was wir derzeit zu dem Thema sagen können finden Sie in den beiden Dokumenten, die unten verlinkt sind.
Kaum zu begreifen: noch mehr Gewerbe bis an die Würmhangkante. Nur gG21 und SPD sprechen sich dagegen aus, bzw. fordern eine eingehendere Suche nach alternativen Lösungen, um Firmen halten zu können. Erfolglos: mit 7:2 Stimmen wird nun der kaum ein Jahr alte Flächennutzungsplan über den Haufen geworfen und sollen Arbeitsplätze für 650 Personen geschaffen werden - im Trenngrün. Und die Grünen und die Mitglieder des BUND Naturschutz im Gemeinderat finden das auch noch ökologisch. Hier die Stellungnahme von Eva Schreier, mit der sie in der Sitzung argumentierte. Hier die ausführliche Position von Herbert Stepp.
Kiesabbau im Würmtal (Juni 2021):
Die Kiesgruben fressen sich immer weiter durch den Wald. 42 ha - vergleichbar mit 59 Fußballfeldern sind jetzt vorgesehen. Am 20.5.2021 hat die Heiliggeistspital-Stiftung München zunächst 9,5 ha dieser Fläche an das Neurieder Entsorgungsunternehmen Gebrüder Huber vergeben. Die Hintergründe dazu lesen Sie bitte hier. Dieser erneute Eingriff in den Forst Kasten hat Klimaaktivist*innen auf den Plan gerufen, die seit 18.5. bis Ende Juni im Wald protestieren.
Weil die Fa. Glück nicht zum Zug kam im Forst Kasten, stellte sie prompt einen Abgrabungsantrag im Lochhamer Schlag. Sogar über 10 ha. Bis hart an die Stadtgrenze zu Hadern. Das ist genauso Bannwald und als Kaltluftleitbahn nach München genauso wertvoll, als Erholungswald höchster Güte für die Haderner und Blumenauer Stadtbevölkerung sogar noch frequentierter und wichtiger. Weitere Infos zum Thema Kiesabbau auf den Seiten des Grünzug-Netzwerk Würmtal e.V. und dort verlinkten Seiten.
Unsere Veranstaltungen zur Kommunalwahl 2020... jetzt alle Vorträge zum Runterladen:
Quo Vadis Planegg und Martinsried: Mittwoch, 12. Februar und Mittwoch, 19.
Februar, download
Wärmespeicher in Kiesgrube: Montag, 2. März, download:
Vortrag Arcon -Sunmark
/ Vortrag Prof. Mengedoht / Vortrag
M. Feldner
Energie: Mittwoch, 4. März, download
Forst Kasten und Planegger Holz
Protest gegen Kiesabbau im Würmtal
Die Kiesgruben fressen sich immer weiter Richtung Forsthaus Kasten durch den Wald, zeigt der Regionalplan.
• 42 ha (ca. 59 Fußballfelder) sind im Forst Kasten jetzt vorgesehen. Doch damit nicht genug!
• Mitten zwischen Wohngebiet und Gewerbegebiet mit Abständen deutlich unter 100 m wird bereits bei Martinsried ausgekiest (5,8 ha),
• die Genehmigung für weitere 2,8 ha neben der Kompostieranlage konnte nicht verweigert werden und
• jetzt hat die Firma Glück ein Raumordnungsverfahren (ROV) beantragt, um den bisher unberührten Wald
zwischen Planegg-West und Autobahn 96 zur Kiesgrube umzuwandeln. (Lageplan unten). Hier geht es um 24 ha – und das ist vermutlich erst der Anfang. Mittlerweile wurde der Antrag
zurückgezogen - aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben...
AKTION: Würmtal-Appell wurde von 15.000
Bürgern unterschrieben, derzeit werden keine mehr gesammelt
INFO-Veranstaltung zum Flächennutzungsplan bzw. Siedlungspolitik in Planegg:
Am Montag, 22.10.2018, hat Dieter Kubisch vom Bund Naturschutz München referiert und mit uns diskutiert.
Näheres hier unter Aktuelles.
Bürgerbegehren zum Flächennutzungsplan „Im Grund“:
Die Unterschriftensammlung ist beendet. Es ist eine ausreichende Zahl vorhanden. Das Vorhaben fand keinen Eingang in den
Flächennutzungsplan! Ein großer Erfolg!
25.1.2018
Stellungnahme des Gesamtgemeinderats zur fahrradunfreundlichen Gestaltung der Großhaderner Straße durch die Uni (Kopfsteinpflaster):
Fast alle Gemeinderäte haben eine Stellungnahme an das Uni-bauamt unterschrieben, in der darum gebeten wird, das Kopfsteinpflaster durch gesägte Gehwegplatten zu ersetzen (siehe Bilder).
Das 20 m lange Kopfsteinpflaster-Teilstück im Westen der Uni/BMC mit deutlich sichtbarer Ausweichroute, rechts ein Radfahrer (mit Kindersitz!) auf dem besser befahrbaren gesandeten Weg.
Nachdem ein Bus (266) am Klopferspitz hält, bewegt sich ein Pulk von ca. 30 Studenten auf dem schmalen geteerten Streifen in der Mitte der Großhaderner Straße.
Kiesabbau zwischen Martinsried und Gräfelfing
Das Gräfelfinger Kiesabbauunternehmen Glück beruft sich auf eine Genehmigung aus 1960 und will auf Gräfelfinger Flur, aber ganz nah am Martinsrieder Gewerbegebiet
jetzt plötzlich eine noch nicht ausgekieste Fläche ausbeuten. Wir waren darob sehr verwundert, mussten aber zur Kenntnis nehmen, dass es dem Unternehmen nicht nur tatsächlich ernst ist damit,
sondern dass es keine Handhabe gibt, das zu verweigern. weiterlesen...
Ortsentwicklung / Bürgergutachten / Flächennutzungsplan
Zum Hintergrund bitte unten die "Präsentation Bürgergutachten" herunterladen.
Es geht um nichts Geringeres als die Frage, wie sich Planegg in den nächsten paar Jahrzehnten entwickeln soll:
