Programm der Grünen Gruppe 21

Unser Leitgedanke ist die Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 21

 

Programm zur Wahl 2014:

 

  1. KEINE durchgehende West-Umfahrung Martinsried:
    Auch wenn Gräfelfing mit großer Mehrheit die Staatsstraße abgelehnt hat, der Beschluss ist nur 1 Jahr bindend. Sollten wir eine komplette Martinsried-Umfahrung umsetzen, würde sich das Meinungsbild in Gräfelfing schnell ändern. Aber: Entlastung der Ortsmitte muss sein. Deshalb: nur Umfahrung hinter den Garagen, weiter auf Fraunhofer. Für Zuführung zur Würmtalstraße muss noch nach Verbesserungen gesucht werden.

  2. Ortsmitte Martinsried:
    Auf maßvolle Umsetzung achten. Studenten integrieren. Parklizenz rechtzeitig vor U-Bahnbetrieb installieren. Radverkehr durchdacht mitplanen. Trasse für mögliche künftige Trambahn nicht verbauen.

  3. Leitbildprozess Planegg:
    Wohin wollen wir mit Wirtschaft und Wissenschaft, Wohnen, Mobilität, Naturraum, Sozialfürsorge, Energie? Die Verwaltung bereitet bereits Szenarien vor, wir werden auf dasjenige setzen, das Nachhaltigkeitskriterien am Ehesten gerecht wird.

  4. Germeringer Straße:
    Kreisverkehr am Ortseingang (Pförtnerampel „Grün bei 50 km/h“ leider nicht erlaubt). Durchfahrt für LKW nachts verbieten (beantragen, sobald Ausbau Luise-Kiesselbach-Platz fertig)

  5. Wohnen:
    Schaffung von günstigem Wohnraum, damit junge Familien im Ort bleiben können. Aber maßvoll und auf Basis eines abgeschlossenen Leitbildprozesses.

  6. Seniorenhilfe:
    Ausbau der Seniorenbetreuung (betreutes Wohnen, Seniorencafé, Kultur), das schon breit gefächerte Beratungs- und Betreuungsangebot der Würmtalinsel weiter ausbauen.


7.       Bahnhof Planegg:

Maßvolle Bebauung des Bahnhofareals unter Bürger-Mitwirkung, offen und einladend.

 

8.       Energie:

weiterhin: Weichenstellungen zur Umsetzung der Energievision des Landkreises (Reduzierung des Energieverbrauchs um 60% bis 2050), Massive Förderung von privaten Energiespar-Maßnahmen vor allem im Bereich der Gebäudesanierung (großes Einspar-Potential) Schaffung einer gemeindlichen Energiespar-Beratungsstelle für die Bürger. Mit dem Regionalwerk Würmtal ist in dieser Legislaturperiode eine wichtige Voraussetzung geschaffen worden, dass eine eigene Energieerzeugung eingespeist werden kann.

 

9.       Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV):

auf gute Erreichbarkeit der U-Bahn achten.


10.    Freiraumkonzept:

Wir können unsere Freiflächen viel besser vor Bebauung schützen, wenn wir sie sinnvoll ökologisch gestalten. Die Anlage von Rad/Wanderwegen zur Schließung von Verbindungslücken wäre eine mögliche Maßnahme. Der Initiative „Würmtal das Radltal“ liegt bereits ein entsprechender Vorschlag vor.

 

11.    Die Würm:

Kauf von Freiflächen wo immer möglich, strikte Ablehnung von weiterer Bebauung oder Genehmigung von Gewerbe an der Würm bzw. im Würm-Grünzug.

 

12.    Politik: Planegg ist keine Insel...........

Egal ob Straßenbau, Wohnungs- und Gewerbeentwicklung, Energieerzeugung, Bekämpfung des Fuchsbandwurms - bei uns oder den anderen Würmtalgemeinden. Jede Maßnahme hat Auswirkungen bei den Nachbarn, positive wie negative. Partei- und Ortsgrenzen übergreifende Podien und Zusammenkünfte sind wichtiger denn je.