Die Gewerbesteuer ist die größte Einnahmequelle der Gemeinde Planegg, mit der Kinderbetreuung, Straßenbau, Kultur etc. finanziert werden. Dafür muss man für die Firmen optimale Voraussetzungen schaffen, klar.
Über das WIE hat die Gruppe 21 eine differenzierte Meinung. Nicht die Neuausweisung von Flächen, die immer auch mit der Vernichtung von Grünflächen und Mehrverkehr einhergeht, sondern verträgliche Nachverdichtung und Ausnutzung von bereits bestehendem Baurecht ist für uns der richtige Weg.
Denn schon jetzt stellen uns die vielen Arbeitsplätze vor ein schier unlösbares Verkehrsproblem. Derzeit (Daten aus 2023) fahren täglich sage und schreibe 12403 Arbeitnehmer, sog. Einpendler nach Planegg und Martinsried. Nur 3.870 Einwohner fahren zur Arbeit weg.
Wir haben bereits so viele Arbeitsplätze wie Einwohner (Student*innen gar nicht mitgerechnet). Ein blindes „weiter so“ geht zu Lasten unserer Wohn- und Lebensqualität.
In den Jahren 2000-2001 wollte die bayerische Staatsregierung, unterstützt vom damaligen Planegger Mehrheitsblock aus CSU, FDP und freien Wählern südlich Martinsried Biotechnologieunternehmen ansiedeln. Hunderte Bürger aus dem Würtmal und Großhadern haben sich mit "Pro Bannwald" erfolgreich gegen diese Pläne, Gewerbe im Bannwald und Regionalen Grünzug anzusiedeln gewehrt. Die Gemeinderäte der Gruppe 21 Herbert Stepp und Anneliese Bradel (beide bis 2020) stammen aus dieser Initiative.
Als Reaktion wurde auch das "Grünzug-Netzwerk Würmtal" gegründet.
Darüber, ob wir durch aggressiven Wohnungsbau gegensteuern könnten und wie die Situation in den anderen Würmtalgemeinden und Landkreisgemeinden aussieht, hat sich Herr Stepp ausführliche Gedanken gemacht, die Sie hier herunterladen können.
Aktualisiert am 2.12.2025, Herbert Stepp
