Energie / Klima:
Geothermie / Fernwärmenetz
Netzausbauplan raschestmöglich, Verbund mit Nachbargemeinden sinnvoll, Bürgerbeteiligung, anschlussfähige Quartierslösungen basierend auf mittelgroßen Wärmepumpen
à Fernwärmenetz sofort starten!
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Geothermie und Fernwärmenetz gehören untrennbar zusammen. In vielen Gemeinden hat sich gezeigt, dass das technisch und wirtschaftlich gut funktioniert. In Pullach werden sogar
Einfamilienhaus-Siedlungen angeschlossen, obwohl dort die Abnahmedichte naturgemäß geringer ist als in Wohnblock-Quartieren oder Gewerbegebieten. Die Gemeinde ist hier schon auf dem richtigen
Weg, wenn sie sich solche Beispiele zum Vorbild nimmt und sich „verbindet“ und „verbündet“. Auch bei der Finanzierung eines Fernwärmenetzes kann man auf Bürgerbeteiligung zurückgreifen. Wir
wollen diesen Prozess unterstützen, dabei aber möglichst sicherstellen, dass das so effizient und verträglich wie möglich passiert. Wir sollten zum Beispiel alles tun, um das enorme
Abwärmepotenzial des bei den Max-Planck-Instituten geplanten Großrechenzentrums mit einzubeziehen. Nicht nur dafür könnte es sehr sinnvoll sein, einen großen, sogenannten saisonalen Wärmespeicher
ins System zu integrieren.
Solange das gemeindliche Fernwärmenetz nicht alle Haushalte erreicht, könnten Quartierslösungen mit mittelgroßen Wärmepumpen eine Zwischenlösung sein. Hier würden wir nach Unterstützung über das
Energiesparförderprogramm suchen.
Solarthermie / Erdbeckenwärmespeicher
Solarthermie ist kleinklimaverträglicher als Photovoltaik (PV) in Verbindung mit saisonaler Speicherung
à Solarthermie erproben!
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Solarthermie heizt lokal weniger auf als PV, weil sie Energie effizienter abtransportiert. Wie PV ist der Ertrag im Winterhalbjahr gering. Eine Kombination mit einem großen Wärmespeicher kann
aber das Problem lösen. Viele Beispiele in Dänemark und anderswo zeigen, dass das nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich darstellbar ist (Link 1, Link 2).
Photovoltaik (PV)
Ausbau auf max. 3-fache Leistung, Bürgerbeteiligung
à
PV ausbauen!
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Die geplante Agri-PV-Anlage mit 5 MWp deckt übers Jahr den augenblicklichen Strombedarf Planeggs zu etwa 47% (nur Haushalte) bzw. 6% (inkl. Gewerbe). Mit steigender Elektromobilität wird sich
auch der Strombedarf der Haushalte deutlich erhöhen. Wir dürfen aber nicht alle Freiflächen mit PV-Modulen bedecken, die sich, nebenbei bemerkt, auch stark aufheizen und das Kleinklima negativ
beeinflussen. Wir sollten also vor allem Dachflächen noch stärker nutzen. Wir schlagen vor, den PV-Ausbau zwar rasch voranzutreiben, aber auf ca. 3-fache Leistung zu begrenzen. Um die Nutzung von
Windenergie kommen wir so oder so nicht umhin.
Für alle erneuerbaren Energieprojekte sollten möglichst große Anteile durch Bürgerbeteiligungsmodelle finanziert werden.
Windenergie
auf Vorranggebiete drängen, sonst trotzdem vorantreiben, Start mit Dickwiese Kooperation Germering und Gräfelfing, Forst Kasten mit Neuried, Bürgerbeteiligung
à
Windenergie nutzen!
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Die Stadt Germering würde gerne zusammen mit Planegg an der Lindauer Autobahn (Dickwiese) Windenergieanlagen bauen. Auch wenn der Regionale Planungsverband dort kein Windenergie-Vorranggebiet
ausweisen sollte, sollten wir diese Initiative aufgreifen und rasch klären, ob wir dort bis zu drei Windräder aufstellen können. Ein Windrad liefert übers Jahr 12-15% des aktuellen Planegger
Gesamtbedarfs, deckt den Bedarf der Haushalte fast komplett. Wir könnten so unserer energetischen Nachhaltigkeit schon ein wirklich großes Stück näher kommen. Es gäbe auch noch eine kleine
Potenzialfläche auf Planegger Grund im Forst Kasten, wo man ein bis zwei Windräder errichten könnte. Für alle erneuerbaren Energieprojekte sollten möglichst große Anteile durch
Bürgerbeteiligungsmodelle finanziert werden.
Man darf nicht unerwähnt lassen, dass in beiden Fällen Bäume gefällt werden müssen. Dies würden wir mittragen, wenn die Ausgleichsmaßnahmen und Rahmenbedingungen umgesetzt werden, die das
Grünzug-Netzwerk Würmtal e.V. in einem Positionspapier formuliert hat (Link).
Bewusst sein muss uns außerdem, dass auch eine Windkraftanlage eine Belastung für die Umwelt mit sich bringt: Beton, Stahl, Kupfer, seltene Erden, Kunststoffe werden eingesetzt. Jedes Windrad,
das wir nicht brauchen ist willkommen. Das heißt aber, dass wir den Stromverbrauch senken, bzw. nur so minimal wie nötig anwachsen lassen dürfen. Energiesparen gehört genauso zur Nachhaltigkeit
wie der Umstieg von den fossilen Energieträgern.
In der Gesamtschau aber sind diese Umwelteingriffe gegenüber dem Gewinn für den Klimaschutz und damit auch für die Natur deutlich untergeordnet. Das kann man in der Nähe in Berg am Starnberger
See oder in Fuchstal südlich von Augsburg besichtigen. Nach anfänglicher Skepsis, sogar Widerstand, sind die allermeisten Einwohner dort überzeugt, was Gutes getan zu haben. Auch wirtschaftlich
lohnt sich die Investition. Demnächst dürfte mit dem Bau der v.a. von Neuried auf den Weg gebrachten Windkraftanlagen begonnen werden. Dort haben sich vier Gemeinden zusammengeschlossen und
errichten sechs Anlagen im Forstenrieder Park (https://windkraft-forstenriederpark.de/). Strom für 20.000
Zwei-Personen-Haushalte wird damit bereitgestellt. Eine Bürgerbeteiligung sorgt dafür, dass die Rendite weitgehend bei den beteiligten Gemeindebürger*innen bleibt und nicht an Banken oder
Investoren geht.
Stromnetz
Übernahme ggf. ausbauen, v.a. aber Quartiersversorgung prüfen und sicherstellen
à
Stromnetz ertüchtigen!
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Die Gemeinde verdient über die Netzgebühren an den Teilen des Stromnetzes, die sie von den Bayernwerken übernommen hat. Bevor wir Geld in eine Übernahme von Gasnetz-Anteilen stecken, dann lieber
die Anteile am Stromnetz erhöhen. Aber wir sollten lieber Anteile an erneuerbaren Energien erwerben.
Vorausschauend für erhöhten Strombedarf der Haushalte durch Wärmepumpen und E-mobilität muss geprüft werden, in welchen Wohnquartieren dazu das Netz ertüchtigt werden muss.
Würmtaler Energietag
gute Einrichtung weiterführen
à jährliche Energie-Infotage!
Klimarücklage
Einzahlung fortsetzen, ggf. aufstocken, Nutzungsvorschläge dokumentieren
à Finanzierung sichern!
Energiesparförderprogramm
entwickeln und aufstocken, Harmonisierung mit Nachbargemeinden?
à
Energiesparförderprogramm aufstocken!
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Dieses Förderprogramm der Gemeinde Planegg adressiert einen wichtigen Punkt, der in der augenblicklichen Diskussion oft zu kurz kommt: Energie sparen. Das heißt: Wärmedämmung, effiziente Geräte,
Raumtemperatur senken, Das Förderprogramm hat schon viel und kann noch viel mehr an Einspar- und Umstiegspotenzialen heben.
Klimawandelfolgen
Weiterführung der Aktivitäten des Umweltamtes, Schatten –
Wasser – Kühlung, Hochwasserschutz, Zisternen
à vor Folgen des Klimawandels schützen!
Demokratie:
Zusammenstehen gegen jede Art von Extremismus
Gemeinderats-Schulungen,
Seminare
à Demokratiebewusstsein stärken!
Veranstaltungen (mit VHS z.B.)
Diskussionen über Inhalte, Bedeutung und Leistung
von Demokratieregeln
à Demokratie bewerben!
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Mehrere Mitglieder der Gruppe 21 / Volt engagieren sich auch in der Gruppierung „Demokratie leben im Würmtal“ (Link Zeitungsartikel). Dort will man Anregungen bündeln, wie das Vertrauen
in die Demokratie wieder gestärkt werden kann. Mit Diskussionsständen auf der Straße oder „im Wirtshaus“ wollen wir die Zukunftsfähigkeit der demokratischen Prozesse herausarbeiten und auf die
Bedeutung der 19 zentralen Artikel des Grundgesetzes, die Grundrechte, hinweisen. Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, diese in einer Art Wallfahrerweg darzustellen, wie es in Berlin mit
Glasstelen gemacht wurde (Link).
Mobilität:
U-Bahnhof
Check Miteinander von Bus, Rad und Fußgänger, beobachten
Parksuchverkehr
à ÖPNV stärken!
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Toll, dass die U-Bahn bald Martinsried anfährt. Wir hatten 2005 den Antrag dazu eingebracht! Aber wie geht’s weiter? Und wie kommt man hin? Wie gut das klappt mit Bussen im quasi Linksverkehr,
Radfahrenden und Fußgängern muss man aufmerksam beobachten und bereit sein, nachzubessern. Genauso den PKW-Parkplatzsuchverkehr. Es gibt ja keinen Park&Ride Platz. Der Grund dafür war, dass
die MVG sagte, entweder gar keinen oder einen ausreichend großen. Alles dazwischen schafft nur Probleme. Für einen ausreichend großen (von mind. 300 Stellplätzen war die Rede) fehlt der Platz
(und das Geld, sollte man an eine TG-Lösung denken). Also erst mal keinen P&R Platz. Wenn aber der P&R Platz am Klinikum überlaufen sollte und sich in Martinsried doch ein zu massiver
Parkplatzsuchverkehr einstellen sollte, dann muss man zum Beispiel an der Uni den bestehenden zweigeschoßigen Parkplatz nochmal aufstocken oder mit den MPI solle man über eine Aufstockung des
dortigen großen Parkplatzes verhandeln. Was wir nicht wollen: in die ohnehin geschmälerten Trenngrüns neben der Uni weiter eingreifen.
Radverkehr
Check Schulwegsicherheit, Mrd: Würmtal bis Fraunhofer, Mrd:
Langsamfahrtrasse U-Bahn – Steinkirchen, gemeindeübergreifende Planungen (z.B. Verbindung Krailling-Neuried)
à Radwege E-bike-tauglich ausbauen!
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Mit „E-bike-tauglich“ meinen wir, dass viel mehr Leute aufs Rad steigen werden und dafür sichere und ausreichend breite Wege zur Verfügung stehen müssen. Hier geht es vor allem um den Berufs- und
Einkaufsverkehr. Also von der U-Bahn bis Steinkirchen, von Martinsried Zentrum bis zur Würmtalstraße, neuralgische Punkte wie westliche Richard-Wagner-Str. Außerdem würden wir die Schulwege
prüfen und sicherer machen wollen. Das wird sicher nicht einfach, weil wenig Platz ist. Ggf. hilft aber für die Entschärfung besonders heikler Stellen ein Sicherheitsaudit. Neben diesen
„dienstlich“ genutzten Radwegeverbesserungen haben wir auch die Freizeitradler*innen im Blick. Es gibt zwei Gremien, die sich mit gemeindeübergreifender Radwegeplanung beschäftigen: eine
Städteplanung am Landschaftspark West und das Regionalmanagement München-Süd-West (rmmsw.de). Dies wollen wir konstruktiv begleiten und eigene Vorschläge einbringen. Eine Initiative zur
Schaffung, bzw. Wiederherstellung einer Verbindung zwischen Krailling und Neuried läuft bereits. Hier geht es auch um die Aufnahme von Berufs-radler*innen, aber die Waldwege sollen natürlich
nicht asphaltiert werden.
Elektromobilität
Ausbau Ladesäulen, Hilfestellung Geschoßwohnungen,
à Elektromobilität zukunftsfähig machen!
Busnetz
Rufbus wirklich geeignet?
à Kosten/Nutzen-Vergleich für Rufbus!
Straßenraum
30 km/h generell?, Querungsmöglichkeit der Germeringerstr. auf Höhe
Kettelerstr. schaffen, Weitere verkehrsberuhigte Bereiche (z.B. Käthe-Kollwitz-Str. wenn der Bus dort nicht mehr fährt)
à Fokus auf Sicherheit!
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Der Straßenraum gehört nicht den PKW und LKW allein. Hier sollte auch der Aspekt „Sparen“ berücksichtigt werden. Man möchte dabei ohne Verbote
auskommen. Nur wenn ein Vorankommen mit Eigenenergie (Gehen, Radln, …) Vorteile bietet gegenüber allen anderen Fortbewegungsmöglichkeiten, wird man Lärm, Feinstaub- und CO2-Ausstoß vermindern
können.
In der Ortsmitte Martinsried war mal von einem „shared space“ die Rede. Wenn das nicht geht, sollte zumindest ein sogenannter „verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“ umgesetzt werden mit dem Ziel,
den motorisierten Individualverkehr möglichst rauszuhalten und die Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Auf einem kurzen Stück gilt dann Tempo 20. Durch den Beschluss,
keine direkte Verbindung zwischen Röntgenstraße West und Fraunhoferstr. West herzustellen wird die Einrichtung einer „Umweltverbundachse“, wie sie die Ortsmittenplanung eigentlich vorsieht nicht
einfach. Hier brauchen wir noch planerische Kreativität und Diskussion. In vielen Bereichen der Gemeinde haben wir schon Tempo 30, selbst in Teilen der Germeringerstr. und der Pasingerstr. Der
Schritt zu Tempo 30 von Ortsschild zu Ortsschild ist nicht mehr allzu groß. Man müsste nicht mehr so viel Aufmerksamkeit aufwenden, wann und wo nun 30 km/h gilt.
Siedlung:
Bahnhofsareal
Wohnraum so minimal wie möglich an Investoren, – Supermarkt am
Bahnhof, autofreies Wohnen am Bahnhof, Bahnhofstraße mit Aufenthaltsqualität und nette Läden und Einkehrmöglichkeiten, Gemeindeeigene Wohnungen, Genossenschaftsmodelle, Genossenschaftsmodelle,
weitere Wohnformen untersuchen, Bahnhofsvorplatz als Begegnungsstätte, Vorsicht mit Mehrverkehr!
à Schöner Wohnen am Bahnhof
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„Schöner“ heißt vor allem auch attraktiv fürs Verweilen und Einkaufen. Wir erfahren gerade schmerzlich, dass unsere geliebte Buchhandlung möglicherweise schließen muss. Neben dem generellen
Problem zunehmender online-Bestellungen wurde als zentraler Grund dafür die Unattraktivität in dem Bereich der Bahnhofstraße genannt. Der Wegfall des Café Richter, des Heide-Volm, die
unordentliche „Bauschuttsammelstelle“ dort seit Jahren und das Busbahnhof-Provisorium tragen alle dazu bei. Wir müssen hier schnell sauber machen und bei der Umsetzung der Bebauung nochmal darauf
achten, dass wir das Eintrittsportal unseres Ortes „schön“ in diesem Sinne machen.
Dass relativ viel Wohnraum geschaffen wird, ist insoweit in Ordnung, als wir dafür auf der Westseite der S-Bahn mit Maria-Eich und dem Waldstück mit den wertvollen Methusalem-Eichen eben nicht
verdichten, was sonst an ÖPNV-Knotenpunkten verlangt wird. Man darf dabei aber nicht aus den Augen verlieren, dass auf dem Bahnhofsvorplatz die Aufenthaltsqualität – Bahnhofsplatz als
Begegnungsstätte - absoluten Vorrang haben muss. Sonst verlieren wir peu à peu ein Ladengeschäft nach dem anderen in der Bahnhofstraße.
Bauvorhaben MPI
Trenngrünstreifen müssen frei bleiben
à Umweltverträgliche
MPI-Erneuerung
Würmpark
Festhalten am alten BPlan (stufenweises Freimachen des Würmufers zw.
Germeringer und Bahnhofstr), Finanzierungsrücklage dafür aufbauen
à Würmpark bleibt!
Soziales / Kultur:
Zuwanderer, Asylsuchende
Integrationsbemühungen verstärken,
Geflüchtetenunterkünfte auf Renovierungsbedürftigkeit prüfen,
à Um Asylsuchende kümmern
Kinderbetreuung
Weiterhin einkommensgestaffelte Unterstützung, flexible
Betreuungszeiten
à Kompetente Kinderbetreuung
Schulen
Angebote aus dem Gemeindeleben an den Schulen (Schülerwahlen,
Themenstunden oder -vormittage, Berufsberatung)
à
Praxis an die Schulen
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Schüler*innen müssen auf die Herausforderungen der Zukunft mit großer Bandbreite vorbereitet werden. Das gelingt durch unsere Schulen im Ort, die hervorragende Leistung zeigen. So stoßen bereits
Schülerwahlen im Rathaus auf großes Interesse. Dies könnte durch Einbindung von Vereinen, Wissenschaftler*innen, Gewerbetreibenden und Umweltschutzverbänden erweitert werden. Ein Klimaschutztag
oder Umwelttag, ein Roboterbastelkurs, Lesewettbewerb, der Möglichkeiten gibt es viele. Muss nur organisiert werden.
Vereine
Unterstützung ist wichtige freiwillige Ausgabe, Investitionshilfen an
Nachhaltigkeitsaspekte koppeln (z.B. Baumaterialien, Energieversorgung)
à Vereinsleben stärken
Senioren
Seniorenbeirat beibehalten, Altersgerechte Wohnformen am Bahnhof,
Würmtalinsel unterstützen
à Senioren gerecht werden
Jugend:
Freiräume für spontane, nichtorganisierte Treffen von Jugendlichen sollen
geschaffen werden, z.B. Dirt-Park oder Grillplätze
à Platz für die Jugend
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Jugendliche im öffentlichen Raum werden oft als "Störung" empfunden. Im Gemeindegebiet gibt es zur Zeit jedoch wenige Plätze, an denen sich Jugendliche nichtorganisiert und ungezwungen treffen
können. Im Raum München gibt es bereits mehrere Dirt-Parks (z.B. in Solln), ein vergleichbares Gelände könnte zum Beispiel im "Sportpark" am Feodor-Lynen-Gymnasium verwirklicht werden.
Kultur:
Kupferhaus, Musikschule, Archiv, Vereine, Feuerwehr, Kirchen: Da darf man
auch mal loben und stolz sein. Planegg funktioniert durch seine vielen Ehrenamtlichen, durch die Gemeinschaft, die prägenden Erlebnisse und die Arbeit für Feste, Sportereignisse und Darbietungen
auf höchstem Niveau.
à Kreativität stimulieren
Sarglose Bestattung und Grabstätte für Sternenkinder
Erweiterung der
Friedhofssatzung im Gemeinderat beantragt und z.Z. in Bearbeitung bei der Verwaltung
à Bestattungsarten erweitern
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Ein Viertel der Planegger Bürger und Bürgerinnen haben ausländische Wurzeln, sie kommen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Bestattungsbräuchen, z.B. für Juden, Muslime und Yesiden
eine sarglose Bestattung im Leichentuch. Seit April 2021 gilt in Bayern eine Lockerung der Sargpflicht und erlaubt eine Bestattung im Leichentuch. Die Landeshauptstadt München und verschiedene
Landkreisgemeinden haben ihre Friedhofsatzung geändert und mit Erdbestattungen Erfahrung gesammelt.
Tot geborene Babys mit einem Gewicht bis 500 Gramm, sogenannte Sternenkinder, die nicht der Bestattungspflicht unterliegen, sollen ebenfalls einen Platz auf dem Friedhof finden. Weil gerade junge
Paare häufig kein Familiengrab in der Gemeinde besitzen, soll diesem Wunsch mit einer gemeinschaftlichen Grabstätte Rechnung getragen werden.
Unsere Anträge zur Anpassung der Friedhofsordnung wurden vom Gemeinderat angenommen und die Machbarkeit wird derzeit von der Verwaltung geprüft.
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Umwelt/Naturschutz:
Kiesabbau
Keine Waldrodung für Kies, Wiederaufforstung überwachen
à
Stopp Kiesabbau im Wald
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Es gibt die Chance, dass der Kiesabbau im Bannwald bald nicht mehr genehmigungsfähig ist. Damit wäre dieses Kapitel für Planegg erledigt, weil faktisch alle Freiflächen schon ausgekiest
sind.
Bauschuttzertrümmerung
Ablehnung an geplantem Ort.
à
Kein Industriegebiet im Forst Kasten!
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Geplant ist mehr als nur eine Bauschuttzertrümmerung. Die alleine schon ist den Anwohnern im Grund in weniger als 300 m Entfernung nicht zumutbar. Die von der Gemeinde signalisierte Zustimmung
ist unter falschen Annahmen erfolgt. Ein Schreiben des Ministeriums, man wolle eine solche Anlage als „privilegiert im Außenbereich“ behandeln, wurde überinterpretiert. Es gibt dazu keine
juristische Sicherheit. Außerdem ist an geplanter Stelle Biotop und Regionaler Grünzug mindestens genauso betroffen wie an einem alternativen Standort weiter entfernt Richtung bestehender
Kiesgrube. Außerdem soll auch angelieferter Bauschutt getrennt, verschiedene Fraktionen getrennt gelagert und schließlich entsorgt oder verwertet werden. Wir wollen kein Industriegebiet im
Eingangsbereich des Forst Kasten!
Frischluftschneisen, Biotope
nicht beschneiden, ausbauen, aufwerten, wo sinnvoll
erfahrbar machen
à
Klima- und Artenschutz haben Priorität
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Angesichts ins Haus stehender Klimawandelfolgen (Hitzestress, Dürren, Starkregen, Stürme) dürfen unsere Freiflächen nicht weiter versiegelt werden. Unser Flächennutzungsplan stellt das weitgehend
sicher. Wir müssen ihn aber befolgen.
Privatgärten
Samenvergabe sehr schön, Flyer zur Gestaltung
verteilen/Rathausnachrichten.
à Natürliche Privatgärten
Krautgärten
Sonnenacker ist tolle Einrichtung, evtl. neu östlich im Anschluss an
die „Stoawies‘n“ in Steinkirchen (Wasseranschluss, kleiner Schuppen, Biergarten?)
à Die eigenen Tomaten ernten
Zigarettenkippen
Entfernung aus dem „Straßenbild“
à
Rama Dama Zigarettenkippen
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In Zigarettenkippen ist ordentlich viel Gift. Wenn sie achtlos auf die Straße geschnippt werden, landet das in der Kanalisation – im besten Falle. Eine einzige Kippe kann 40 – 60 ltr Grundwasser
vergiften. Es lohnt sich also, hier Bewusstsein für Vermeidung zu schaffen. Wir wollen an den Bushäuschen mit etwas Abstand Aschenbecher aufstellen lassen, in einer einmaligen Rama-Dama-Aktion
überall herumliegende Kippen entfernen und in den Bushäuschen über die Maßnahme und deren Sinn und Zweck informieren.
Baumschutz
BaumschutzVO überarbeiten für Schutz v.a. sehr großer Bäume (z.B.
Ersatz der Kronenfläche oder Stammumfang)
à
Finger weg von Baumriesen
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Hinter dem Rathaus stand eine mehr als 200 Jahre alte prächtige Linde. Sie musste dem Seniorenbau weichen. Das tat weh. Es muss zumindest viel mehr kosten, solche ortsbildprägenden Bäume zu
fällen. Ersatzpflanzungen dürfen nicht 1:1 erfolgen (ein kleines Bäumchen für einen großen, alten Baum), sondern sollten sich an der Kronenfläche oder der Holzmasse orientieren. Das muss nicht
unbedingt auf dem gleichen Grundstück, sondern könnte auch an anderer Stelle erfolgen. Entsprechende Ergänzungen in der BaumschutzVO wollen wir beantragen.
Wirtschaft:
Gemeinwohlökonomie
teilnehmende Läden besser sichtbar machen
à Vorbildhaftes zeigen
Fairtrade
aktiver bewerben/belohnen
à Fairer geht immer
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Wir unterstützen damit die Arbeit von Fairtrade mit dem Ziel: Armutsbekämpfung im globalen Süden durch faire Preise, faire Arbeitsbedingungen, keine
ausbeuterische Kinder- und Sklavenarbeit.
Gewinner sind nicht nur Kleinbauern, es ist eine Win-Win-Situation auch für
* unsere Verbraucher erhalten Qualität und Genuss ohne schlechtem Gewissen;
* unsere Geschäfte hier am Ort ein erweitertes Angebot;
* der Handel profitiert durch faire, transparente Handelsbeziehungen.
Wissenschaft:
Ausbau des Campus Martinsried
Wir wissen, dass der Ausbau auch eine Auszeichnung
für den Standort ist! Wir fordern aber auch Gegenleistungen (Uni/MPI bringen kaum Gewerbesteuer, lösen aber Infrastrukturbedarf aus), auch im Sinne vorbildlich nachhaltiger Vorgehensweise bei Bau
und Betrieb.
à Wissenschaft gewissenhaft
Sonstiges:
eingestellt von Herbert Stepp, 08.02.2026
